Datenschutz


Der Schutz Ihrer persönlichen Daten ist uns ein großes Anliegen.

Datenschutz im Jahr 2020

Start einer neuen Informationsreihe auf der Homepage des Bayerischen Landesbeauftragten für den Datenschutz

Vierzig Jahre nach dem Inkrafttreten des ersten Bayerischen Datenschutzgesetzes kam es im Jahr 2018 zu einer weitreichenden Datenschutzreform:

Die europäische Datenschutz-Grundverordnung wird ab dem 25. Mai 2018 in der gesamten Europäischen Union - und damit auch im Freistaat Bayern - unmittelbare Geltung beanspruchen und die bisherige allgemeine europäische Datenschutz-Richtlinie ersetzen. Sowohl auf Bundes- als auch auf Landesebene sind bereits die ersten Gesetzgebungsverfahren angelaufen, um das nationale Recht mit dem neuen europäischen Datenschutzrechtsrahmen umfassend in Übereinstimmung zu bringen.

Im Bereich der bayerischen öffentlichen Verwaltung sind insbesondere die staatlichen und kommunalen öffentlichen Stellen selbst für die Umsetzung der Datenschutz-Grundverordnung verantwortlich. Dies ist eine anspruchsvolle Aufgabe.

Zur Unterstützung stellt der Bayerische Landesbeauftragte für den Datenschutz daher künftig zu ausgewählten Themenbereichen des neuen Datenschutzrechts fortlaufend Informationen und Hilfestellungen bereit. Startzeitpunkt ist heute - ein Jahr vor dem Geltungsbeginn der Datenschutz-Grundverordnung.

Die einzelnen Veröffentlichungen dieser Informationsreihe sind in der Rubrik "Datenschutzreform 2018" unter https://www.datenschutz-bayern.de/ im Internet abrufbar. Sie können darüber hinaus mittels eines eigens eingerichteten RSS-Feeds abonniert werden.

Prof. Dr. Thomas Petri: "Ich hoffe, dass mein neues Informationsangebot den bayerischen öffentlichen Stellen bei der Umstellung auf das neue Datenschutzrecht hilfreich sein kann. Daher ermuntere ich alle bayerischen Behörden, Gerichte und sonstigen öffentlichen Stellen, dieses Angebot anzunehmen. Besonders würde ich mich freuen, wenn meine neue Informationsreihe auch bei den übrigen Besuchern meiner Homepage, insbesondere bei den bayerischen Bürgerinnen und Bürgern, auf Interesse stößt."

Prof. Dr. Thomas Petri

Der Bayerische Landesbeauftragte für den Datenschutz kontrolliert bei den bayerischen öffentlichen Stellen die Einhaltung datenschutzrechtlicher Vorschriften. Er ist vom Bayerischen Landtag gewählt, unabhängig und niemandem gegenüber weisungsgebunden.

 

Der Bayerische Landesbeauftragte

für den Datenschutz, Prof. Dr. Thomas Petri,

heißt Sie

Willkommen

Datenschutz ist ein Grundrecht, das Ihre Privatsphäre schützt.
Es ermöglicht Ihnen, über die Erhebung und Verwendung Ihrer personenbezogenen Daten grundsätzlich selbst zu entscheiden. Damit ist Datenschutz auch eine wichtige Voraussetzung für einen freiheitlichen, demokratischen Rechtsstaat. Ihre Datenschutzrechte gegenüber der bayerischen öffentlichen Verwaltung zu wahren, ist mein Auftrag.
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Die Europäische Datenschutzgrundverordnung – DS-GVO - ersetzt das Bundesdatenschutzgesetz - BDSG und zwingt gleichzeitig eine Anpassung des Bayerischen Datenschutzrechts zum 25. Mai 2018

Schwerpunkt der anstehenden Anpassungsaufgaben an die beiden Gesetze sind umfangreiche Verfahrensänderungen im Datenschutz.

-       Festlegung von neuen Zuständigkeiten an der Hochschule, Übertragung von Verantwortlichkeit.

-       Neue Prozesse für die Kommunikation mit der Führungsebene und der Aufsichtsbehörde

-       Anpassung sämtlicher Datenschutzhinweise und –erklärungen

-       Überarbeitung von Einwilligungserklärungen

-       Integration neuer Richtlinien der Auftragsverarbeitung

-       Einarbeitung neuer Pflichten wie z.B. Datenschutz-Folgenabschätzung oder Dokumentationspflicht

Ab sofort ist nicht nur die strikte Einhaltung der datenschutzrechtlichen Regelungen, sondern auch deren ständige Überwachung vom Europäischen Datenschutzgesetz gefordert.

Das bedeutet:

-       Sofortige Anschaffung und permanente Aktualisierung sämtlicher relevanten Gesetze und Verordnungen

-       Sofortige Bestellung eines Informationssicherheitsbeauftragten

-       Sofortige und permanente Sensibilisierung und Schulung sämtlicher Mitarbeiter der Hochschule!!!

-       Permanente und transparente Dokumentation sämtlicher Prozesse bei denen Persönlichkeitsdaten tangiert sein können




Aktuelle Information:

Datenleck bei Fahrradfahrt

Kurztext: München, Berlin, Frankfurt, Hannover - in immer mehr deutschen Städten bietet oBike Leihfahrräder an. Nun hat der BR ein Datenleck beim Anbieter der gelben Räder entdeckt. Persönliche Daten und Bewegungsdaten von Nutzern waren frei über das Internet zugänglich.


Sensible Daten, auf die Hacker über den Smart-TV zu Hause zugreifen: Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik warnt vor diesem Szenario - und rät zu Updates.

Von Philipp Wundersee, WDR

Die Täter schlugen im Zuhause der Landwirtschaftsministerin von Nordrhein-Westfalen zu. Unbekannte übernahmen die Kontrolle über den privaten Fernseher von Christina Schulze Föcking und spielten wie von Geisterhand ein Video ab. Gleichzeitig wurde sie in einem sozialen Netzwerk bedroht.

Das Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen ermittelt seit vergangener Woche. Wenn Hacker ein Smart-TV kapern, haben sie noch viel gravierendere Möglichkeiten als in diesem Fall. Sie können per eingebauter Webcam und Mikrofon Aufnahmen der Nutzer machen, warnen Sicherheitsexperten.

"Smart-TVs sind für Hacker das Einfallstor in das smarte Home", sagt Norbert Pohlmann vom Institut für Internetsicherheit. Wenn der Fernseher im Heimnetzwerk verknüpft ist, können Hacker theoretisch auch auf Daten zugreifen, die auf dem Computer zu Hause liegen. Smart-TVs sind selbst kleine Computer mit Betriebssystem, das Sicherheitslücken haben kann. Nutzen Hacker diese Lücken, übernehmen sie die Kontrolle über das Gerät wie bei einem PC.

Bundesamt warnt vor Smart-TVs

Der Präsident des Bundesamtes für die Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), Arne Schönbohm, warnt vor den Gefahren durch smarte Fernseher. "Man sollte den Internetzugang des TVs nur dann nutzen, wenn er gebraucht wird und Firmwareupdates regelmäßig einspielen", sagt Schönbohm.

Nutzer sollten also die Software der Fernseher immer aktualisieren, um Sicherheitslücken schnell zu schließen. Das Problem: Diese Updates werden nicht von allen Herstellern gepflegt. Vor allem ältere Modelle könnten somit zum Sicherheitsrisiko werden.

"Eine integrierte Webcam oder ein Mikrofon zur Sprachsteuerung sollten sorgsam verwendet und im Zweifel deaktiviert werden", sagt Schönbohm. Vermeiden sollte man auch sensible Bereiche wie Online-Banking, wenn man den Smart-TV zum Surfen für das Internet nutzen möchte.

Immer mehr smarte Fernseher

Die Gesellschaft für Unterhaltungselektronik führte im vergangenen Sommer eine Umfrage durch. Der Erhebung zufolge verfügen 42 Prozent der deutschen TV-Haushalte über einen Smart-TV. Diese seien wegen der großen Verbreitung sehr attraktiv für Hacker, um in den vernetzten Haushalt einzudringen.

BSI-Chef Schönbohm appelliert an die Industrie: "Hersteller und Händler müssen ihrer Verantwortung nachkommen und die IT-Sicherheit bereits bei der Entwicklung und der Inbetriebnahme der Geräte mitdenken", sagt er. Es gibt mittlerweile viele Anwendungen, die auf dem Smart-TV zusätzlich installiert werden können. Norbert Pohlmann vom Institut für Internetsicherheit warnt: "Installieren Sie Apps nur aus vertrauenswürdigen Quellen. Fehlerhafte Apps können für Schadprogramme den Zugang zum Fernseher ermöglichen."



Neues zu FACEBOOK 09.04.2018

Es sind Sätze wie Dynamit, geeignet dazu, alles zu atomisieren, was Facebook jemals an Vertrauen genossen haben mag: Bei so gut wie allen zwei Milliarden Nutzern seien womöglich Informationen ihres öffentlichen Profils abgeschöpft worden, von "bösartigen Akteuren". Das gibt der Konzern jetzt zu, Wochen nachdem der Datenskandal um die britische Datenanalyse-Firma Cambridge Analytica Mitte März bekannt wurde. Und er muss eingestehen: Auch dieser Skandal ist größer als zunächst eingeräumt. Nicht 50 Millionen Nutzer seien betroffen, sondern 87 Millionen. Alle paar Tage eine neue Hiobsbotschaft: Kommuniziert sich das größte soziale Netzwerk der Welt mit dieser Salami-Taktik womöglich selbst ins Abseits?

Nun, zunächst lässt sich nüchtern feststellen: Wenn der Aktienkurs binnen zweieinhalb Wochen von rund 185 auf 155 Dollar fällt, ist das kein Pappenstiel, aber auch nicht der Untergang. Doch das Unternehmen hätte es auch klüger anstellen können. Die Kritik an Facebook reicht ja schon lange zurück, spätestens seit der jüngsten US-Präsidentschaftswahl wurde sie ziemlich laut. Der Fall Cambridge Analytica war bloß noch das Streichholz, das es brauchte, um sie zu einem Großfeuer zu entzünden. Und das gerät leicht außer Kontrolle.

In der vernetzten Welt bleibt wenig geheim

Bricht ein solches Feuer aus, haben Unternehmen grob gesprochen zwei Möglichkeiten. Sie können Mitarbeiter der zweiten Reihe vorschicken und hoffen, dass sich die Aufregung wieder legt. Die Chefs sind dann fein heraus. Oder die Chefs können blankziehen und alles zugeben. Alles heißt dann aber auch wirklich alles, denn - wo wüsste man das besser als bei der Kommunikations-Plattform Facebook - in der vernetzten Welt bleibt wenig geheim.

Social Media Was ist eigentlich bei Facebook los?

Was ist eigentlich bei Facebook los?

Nur langsam rückt das Unternehmen neue Informationen heraus. Jetzt sollen auch 310 000 Nutzer aus Deutschland betroffen sein. Fragen und Antworten zu Facebooks größter Krise. Von Jannis Brühl, Mirjam Hauck und Simon Hurtz mehr ...

So auch nicht das interne Memo aus dem Jahr 2016, in dem sich der Hardware-Chef des Unternehmens, Andrew "Boz" Bosworth, folgendermaßen äußerte: "Wir verbinden Menschen. Punkt. Deshalb ist die ganze Arbeit, die wir in Wachstum stecken, gerechtfertigt. All die fragwürdigen Praktiken zum Import von Kontaktdaten. All die raffinierte Sprache, die dabei hilft, dass die Menschen weiter von ihren Freunden gefunden werden können." Und es kommt noch schlimmer: "Vielleicht kostet es jemanden das Leben, wenn er bloßgestellt und gemobbt wird, vielleicht stirbt jemand bei einer Terrorattacke, die über unsere Werkzeuge koordiniert wurde."

Wäre dieses Memo zu irgendeinem anderen Zeitpunkt veröffentlicht worden, hätte es wohl einen kleinen Aufschrei gegeben; nun aber löste es ein riesiges Medienecho aus. Und Facebook hat Mühe, das Feuer auszutreten. Das Memo sei dazu gedacht gewesen, eine interne Diskussion zu entfachen, rechtfertigt sich Andrew Bosworth, es gebe nicht seine Meinung wieder. Und auch Facebook-Chef Mark Zuckerberg distanziert sich. Er sei da absolut anderer Meinung. Doch in der jetzigen aufgeheizten Atmosphäre werden viele nicht so besonders differenziert hinsehen.

"Facebook hat dieses Vertrauen verspielt"

Die Spirale schlechter Nachrichten, die da in Gang geraten ist, hätte Facebook wohl anfangs verhindern können, wenn sich Zuckerberg oder seine Vize Sheryl Sandberg früher geäußert hätten. Sie aber schwiegen, ließen die Sache hochkochen bis zu einem Punkt, an dem sich eine Dynamik entwickelte, die über die übliche Aufregung hinausging. Facebook kann jetzt nicht mehr hoffen, dass schon bald eine neue Sau durchs Dorf getrieben wird. Das Unternehmen steht unter Beobachtung. Nächste Woche muss Zuckerberg vor dem US-Kongress - zunächst vor dem Justizausschuss des Senats und dann vor dem Handelsausschuss des Repräsentantenhauses - Rede und Antwort stehen. Wobei ihn die Abgeordneten vor allem mit einer Frage grillen dürften: Wie viele Cambridge Analyticas gibt es noch?

Auch die EU-Kommission hat für die kommenden Tage Gespräche "auf höchster Ebene" mit dem US-Konzern angekündigt. In Großbritannien wird ermittelt, in Australien ebenso. Bundesjustizministerin Katarina Barley erwägt eine Verschärfung der Regeln für soziale Netzwerke. "Wir werden überprüfen, ob die Möglichkeiten der neuen europäischen Datenschutzverordnung ausreichen." Facebook, so die Ministerin, lebe vom Vertrauen seiner Nutzer, aber: "Facebook hat dieses Vertrauen verspielt."

Dem Unternehmen scheint inzwischen klar geworden zu sein, dass die derzeitige Krise die größte seiner Geschichte ist. Technik-Chef Mike Schroepfer gab am Mittwoch ein ganzes Bündel von Maßnahmen bekannt, mit denen die Daten der Facebook-Nutzer künftig besser geschützt werden sollen. Die Frage ist allerdings: Wie weit kann Facebook gehen, ohne sein eigenes Geschäftsmodell in Gefahr zu bringen?

Das Unternehmen bietet seinen Werbekunden ja an, diese sehr gezielt anzusprechen. Angler werden mit Ruten geködert, Rennradler fahren mit einiger Wahrscheinlichkeit auf Bike-Accessoires ab. Und das alles funktioniert dann am besten, wenn auch die Freunde und die Freunde der Freunde erfasst werden - je größer die Datenmenge, desto wertvoller die Analyse.

Kein Wunder also, dass Mark Zuckerberg kein Interesse daran hegt, die scharfen Bestimmungen der EU-Datenschutz-Grundverordnung auch außerhalb der Europäischen Union anzuwenden. Es würde ja seinem Geschäft schaden. Immerhin sollen diejenigen Nutzer informiert werden, die vom Cambridge-Analytica-Datenskandal betroffen sind. Allerdings könnten Nutzer, die sich schon von Facebook abgemeldet haben, im Ungewissen bleiben. Die Informationen will Facebook nur in den Facebook-Feed einblenden.

 

Achtung: Sämtliche Bluetoothgeräte sind betroffen!! Bluetooth: Tracking trotz Trackingschutz möglich - Golem.de


 

 


So erreichen Sie den Datenschutzbeauftragten der HMTM

telefonisch: 089/480984508

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aktualisiert am 23.03.2020